Die drei Prinzipien

Der KStV Markomannia ist Mitglied im Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine (KV). Diese Gemeinschaft von Studenten(vereinen) begründet sich auf den drei Prinzipien

Religion - Wissenschaft - Freundschaft

Religion

Der Katholische Studentenverein Markomannia ist nicht nur - wie der Name schon vermuten läßt - ein katholischer Verein, sondern auch alle seine Mitglieder sind - was im KV nicht mehr üblich ist - Mitglieder der römisch-katholischen Kirche. Auf dem gemeinsamen katholischen Glauben aufbauend gestalten wir auch unser Semesterprogramm und einen Großteil des Verbindungslebens. Das heißt z.B., dass wir Semesterbeginn und -ende mit einem Gottesdienst begehen, dass auch zu unseren Stiftungs- oder Winterfesten Gottesdienste gefeiert werden. Einmal im Jahr fahren wir zu Einkehrtagen auf die "Hegge", stellen eine Fahnenabordnung bei Prozessionen, ...

Gemeinsamer katholischer Glaube heißt übrigens nicht, dass wir uns alle auf einer Linie befinden. In heftigen Diskussionen und Streitgesprächen um Glaubens- oder Kirchenfragen hat schon so mancher Bundesbruder die Zeit vergessen und sich in der Kellerkneipe festgeredet. Genau diese Meinungsverschiedenheiten auf der Grundlage einer gemeinsamen Basis halten wir für wichtig, um sich immer wieder von neuem Gedanken über seinen Glauben machen zu können.

Wissenschaft

Wir sind ein Verein von (angehenden) Akademikern. Um nicht nur in einer Schmalspurausbildung nur sein eigenes Studienfach ohne den Blick über den Tellerrand hinaus durchzuziehen, bieten wir in jedem Semester an drei bis vier Abenden eine Vortragsreihe an, in der in lockerer Runde teils namhafte Referenten reden. Hier kann man Professoren, die man sonst nur aus Massen-Frontalveranstaltungen an der Uni kennt auch mal mit Fragen löchern und sie einmal von einer vielleicht ganz anderen Seite kennenlernen.

In unserer Korporation befinden sich Studenten der unterschiedlichsten Fachbereiche (Theologen, Mediziner, Juristen, BWLer, Physiker, Historiker, Germanisten, VWLer, Zahnmediziner, Wirtschaftsinformatiker, ...). Der Austausch untereinander gewährt gegenseitig viele Einblicke in andere Fächer - Markomannia lebt von der Vielfalt und Verschiedenheit ihrer Mitglieder. So haben alle Markomannen leicht die Möglichkeit, dem Ideal "studium generale" ein wenig näherzukommen.

Freundschaft

Das Prinzip "Freundschaft" heißt nicht, dass sich ein Markomanne mit all seinen Bundesbrüdern gut verstehen muss. Sehr wohl heißt es aber, dass ein Markomanne sich mit allen Bundesbrüdern arrangieren muss und auch für sie einstehen muss.

Mit dem Eintritt in die Markomannia tritt man einem Lebensbund bei, das heißt, dass jeder Markomanne - egal ob Erstsemester oder Pensionär - sich jederzeit auf die Mithilfe seiner Bundesbrüder verlassen kann, wenn er sie benötigt.

Diese Gemeinschaft wächst durch Engagement für eine gemeinsame Sache, egal, ob dies durch tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung oder Durchführung von Parties, beim Engagement im Vorstand oder durch finanzielle Unterstützung geschieht.

"Freundschaft" heißt aber nicht nur, sich in eine Gemeinschaft einbringen zu müssen. Man kann auch viel profitieren, wenn man Hilfe von Bundesbrüdern angeboten bekommt. ältere Semester stehen in der Regel immer gerne studienberatend zur Verfügung. Auch im Beruf stehende Alte Herren zeigen ihren jüngeren Bundebrüdern gerne berufliche Perspektiven auf oder stehen beratend zur Seite.